Hotels

Christie & Co ist ein führender Immobilienspezialist mit mehr als 80 Jahren Erfahrung mit Hotelimmobilien.

Steigende Nachfrage von Touristen weltweit, hohes Wachstumspotential für Hotelmarken, robuste operative Performance – Deutschland hat die besten Voraussetzungen für einen gesunden Hotelmarkt. Bereits seit 2010 folgt der deutsche Beherbergungssektor einem Aufwärtstrend. Solch ein stabiler Markt sollte auch das kontinuierlich wachsende Hotelzimmerangebot in den deutschen Kernmärkten, welches jüngst Forderungen nach einem Baustopp für Hotels laut werden ließ, mittelfristig absorbieren können. So verzeichnet Deutschlands Hotellerie seit Jahren auch ein anhaltendes Nachfragewachstum, welches – mit der Ausnahme von 2009 – auch konsequent den Angebotszuwachs übertrifft. Dabei ist die Bundesrepublik nicht nur beliebte Tourismusdestination, sie profitiert auch von dem höchsten Anteil an Inlandsreisen – ein Phänomen, welches zweifellos dazu beitrug, dass der deutsche Tourismusmarkt die Wirtschaftskrise nahezu unbeschadet überstanden hat. Zusätzliche Entlastung schaffte die 2010 in Kraft getretene Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen. Der deutsche Hotelsektor erfreut sich daher insgesamt einer hervorragenden Performance: Operative Zahlen wie Auslastung, Nettozimmerverkaufspreis sowie RevPAR haben sich in den letzten Jahren seit dem Ende der Finanzkrise positiv entwickelt. Und gerade die Städte mit dem stärksten Angebotszuwachs und prallen Projektpipelines – nämlich Berlin, München, Frankfurt und Hamburg – verbuchen auch die höchste Bettenauslastung.
 
Die positive operative Performance und die starke Wirtschaft machen den deutschen Hotelmarkt auch für Investoren aus dem In- und Ausland attraktiv. Deutschland ist Europas drittwichtigster Investmentmarkt für neue Hotelentwicklungen. Nur Großbritannien und Russland haben noch mehr Projekte in der Pipeline. Bei Bestandsimmobilien stehen erwartungsgemäß renditestarke große Hotels in Deutschlands wichtigsten Städten ganz oben auf der Wunschliste der Investoren – aber auch mittelständische Betriebe an B-Standorten werden für potentielle Käufer immer interessanter, vor allem, wenn sie betreiberfrei veräußert werden. 

Natürlich führt die hohe Nachfrage nach Hotelinvestments auch zu einem Rückgang der Renditen – Stichwort „Yield Compression“. Dennoch bleibt der deutsche Hotelimmobilienmarkt attraktiv und die Nachfrage aus dem Ausland nimmt zu – insbesondere aus Asien. Neben großen Ketten drängen außerdem auch immer mehr mittelständische Lifestyle-Marken auf den Markt und bereichern so die vielfältige Markenlandschaft des deutschen Hotelmarktes.